scopendo – Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
AGB-Version 2026-07-24 · scopendo.com
für die Nutzung der scopendo-Plattform (B2B)
Anbieter
scopendo
R21M Labs UG (haftungsbeschränkt)
vertreten durch Gilad Milashut
Wuhlestraße 7a, 12683 Berlin
scopendo.com
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der R21M Labs UG (haftungsbeschränkt) (nachfolgend "scopendo") und ihren Kunden über die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform "scopendo" zur automatisierten Erkennung von Scope Creep in Kunden-E-Mails im Rahmen von Bug-Bounty- und Penetrationstestprogrammen.
Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn scopendo ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
scopendo stellt dem Kunden eine webbasierte Software zur Verfügung, die eingehende E-Mail-Kommunikation automatisiert auf Anzeichen von Scope Creep (unbezahlter Mehrarbeit außerhalb des vereinbarten Projektumfangs) analysiert und klassifiziert. Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach dem vom Kunden gewählten Plan gemäß § 5.
scopendo ist berechtigt, die Software im Rahmen des technischen Fortschritts weiterzuentwickeln, sofern der vertraglich geschuldete Funktionsumfang dadurch nicht wesentlich eingeschränkt wird.
Der Vertrag kommt durch die Registrierung eines Kontos auf der scopendo-Plattform und die Bestätigung dieser AGB sowie des Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV) durch den Kunden zustande.
Der Kunde sichert zu, dass die bei der Registrierung gemachten Angaben wahrheitsgemäß und vollständig sind und er zur Vertretung des angegebenen Unternehmens berechtigt ist.
Neuen Kunden steht bei jedem Plan eine kostenlose Testphase von 14 Tagen ab Vertragsschluss zur Verfügung. Während der Testphase ist die Angabe einer Zahlungsmethode erforderlich; eine Abbuchung erfolgt jedoch erst nach Ablauf der Testphase, sofern der Kunde den Vertrag nicht zuvor gemäß § 6 kündigt.
Nach Ablauf der Testphase geht der Vertrag automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement zum gewählten Plan über.
Die Nutzung von scopendo erfolgt gegen Entgelt gemäß dem vom Kunden gewählten Plan: Starter (19,00 € / Monat, 1 Projekt, bis zu 100 E-Mail-Analysen / Monat), Plus (49,00 € / Monat, 5 Projekte, bis zu 500 E-Mail-Analysen / Monat) und Business (89,00 € / Monat, 10 Projekte, bis zu 1.000 E-Mail-Analysen / Monat).
Alle Preise verstehen sich netto zzgl. der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe.
scopendo ist berechtigt, die Preise mit Wirkung für zukünftige Abrechnungszeiträume zu ändern; Preisänderungen werden dem Kunden mit einer Frist von mindestens 30 Tagen vorab in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gilt die Preisänderung als akzeptiert; scopendo weist in der Mitteilung gesondert auf diese Frist und die Bedeutung des Schweigens hin. Im Falle eines wirksamen Widerspruchs ist scopendo berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Preisänderung zu kündigen.
Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden. Die Kündigung kann über die Kontoeinstellungen der Plattform oder in Textform erfolgen.
Ein Wechsel zwischen den Plänen ist jederzeit über die Kontoeinstellungen möglich und wird zum nächsten Abrechnungszeitraum wirksam. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Zusätzlich zu den monatlichen Plänen kann der Kunde einmalige "Analyse-Booster"-Pakete erwerben (50, 200 oder 500 zusätzliche E-Mail-Analysen). Booster-Pakete werden gesondert über Stripe abgerechnet, sind ab Kaufdatum 30 Tage gültig und verfallen danach ersatzlos.
Ein Widerrufsrecht besteht mangels Anwendbarkeit der §§ 312g, 355 BGB auf Unternehmer nicht.
Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen sowie scopendo unverzüglich zu informieren, wenn Anhaltspunkte für einen Missbrauch seines Kontos bestehen.
Der Kunde darf die Plattform nur im Rahmen der geltenden Gesetze sowie im Rahmen autorisierter Sicherheitstestprogramme nutzen.
scopendo ist bestrebt, eine Verfügbarkeit der Plattform von 99,9 % im Jahresmittel zu gewährleisten; ausgenommen sind Zeiten geplanter Wartungsarbeiten, die nach Möglichkeit vorab angekündigt werden, sowie Störungen außerhalb des Einflussbereichs von scopendo (höhere Gewalt, Ausfälle bei Subunternehmern).
Näheres zu den technischen und organisatorischen Maßnahmen regelt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV/TOM).
scopendo haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach Maßgabe des Produkthaftungsgesetzes.
Für leichte Fahrlässigkeit haftet scopendo nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf; in diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt hiervon unberührt.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Nutzung von scopendo richtet sich nach dem separat abzuschließenden Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) einschließlich der Technischen und Organisatorischen Maßnahmen (TOM), abrufbar unter scopendo.com/legal/avv.
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Vertragsdurchführung erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben, soweit keine gesetzliche Offenlegungspflicht besteht.
scopendo ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, sofern dies zur Anpassung an geänderte rechtliche oder technische Rahmenbedingungen erforderlich ist oder den Kunden nicht unangemessen benachteiligt.
Änderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen; scopendo weist in der Mitteilung gesondert auf diese Frist und die Bedeutung des Schweigens hin.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz von scopendo (Berlin).
Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.